Diese Kategorie führt das vollständige Sortiment aufbügelbarer Vliesbänder für die professionelle Bekleidungsverarbeitung – vom schmalen Lisierband 10 mm für Halsausschnitte und Armlöcher über fadenverstärkte Kantenbänder in 7–50 mm für Revers und Tascheneingriffe bis zu breiten Vliesbändern 55–75 mm und dem Spezialband für die Ärmelverarbeitung. Profisortiment aus der Konfektion – auf 50-m-, 100-m- und 200-m-Rollen.
Vliesbänder sind aufbügelbare Stabilisierungsbänder aus Vliesstoff mit einseitiger Klebeschicht – sie werden auf Nähte, Kanten und Verstürzkanten aufgebügelt und verhindern das Ausdehnen, Verziehen und Ausreißen dieser Bereiche. Im Gegensatz zu breitflächigen Vlieseinlagen, die großflächig auf den Stoff aufgebügelt werden, sind Vliesbänder schmal und werden gezielt dort eingesetzt, wo eine Naht oder Kante besondere Stabilität braucht. Das Sortiment bei Folhoffer umfasst fünf verschiedene Vliesband-Typen für unterschiedliche Aufgaben in der Bekleidungsverarbeitung.
Diese Vliesbänder haben keine Klebeschicht und werden eingenäht oder lose eingelegt – nicht aufgebügelt. Nur in Weiß erhältlich.
Die fadenverstärkten Kantenbänder sind die wichtigste Produktgruppe dieser Kategorie – unverzichtbar für Sakkos, Jacken und Mäntel. Eingearbeitete Längsfäden geben dem Band zusätzliche Steifigkeit in der Längsrichtung, sodass die aufgebügelte Kante dauerhaft formstabil bleibt. Alle Artikel auf 100-m-Rollen – in Breiten von 7 bis 50 mm:
Die Nahtbänder werden direkt auf oder neben stark beanspruchte Nähte aufgebügelt – Schulternähte, Halsausschnitte, Paspelknopflöcher und Tascheneingriffe. Schmaler als die Kantenbänder und ohne Fadenverstärkung – flexibler und für den direkten Nahteinsatz optimiert:
Die breiteren Vliesbänder dienen als flächigere Verstärkung für größere Bereiche – Vorderteile, breite Kanten und Spezialanwendungen in Schneidereien. Alle auf 200-m-Rollen für den professionellen Einsatz:
Was ist der Unterschied zwischen Kantenband und Nahtband?
Kantenbänder sind fadenverstärkt und werden auf Kanten wie Revers, Tascheneingriffe und Vorderteile aufgebügelt – die Fadenverstärkung gibt ihnen zusätzliche Längsstabilität. Nahtbänder sind schmaler, nicht fadenverstärkt und werden direkt auf oder neben Nähte aufgebügelt – für Schulternähte und Halsausschnitte. Beide verhindern das Ausdehnen, lösen aber unterschiedliche Aufgaben.
Was ist der Unterschied zwischen Formband und Lisierband?
Formband und Lisierband sind im Wesentlichen dasselbe Produkt – ein schmales Vliesband mit Klebeschicht zum Aufbügeln auf Verstürzkanten. Der Begriff „Lisierband" ist in der deutschen Schneiderei geläufiger, „Formband" ist die technischere Bezeichnung. Beide Begriffe bezeichnen das 10-mm-Band im Sortiment.
Brauche ich Vliesband auch bei gewebten Stoffen?
Bei gewebten Stoffen wie Wollstoffen oder Popeline ist Vliesband an Schulternähten und Revers empfehlenswert, da sich auch gewebte Stoffe im Schrägfaden dehnen. An geraden, stabilen Nähten ist es nicht zwingend notwendig. Bei Jerseystoffen und allen elastischen Materialien ist Vliesband dagegen unverzichtbar.
Vliesbänder ergänzen die Vlieseinlagen und Gewebeeinlagen aus dem Einlagestoff-Bereich. Für Sakkos und Mäntel empfiehlt sich außerdem Plack für das Vorderteil sowie Schulterpolster. Das passende Nähgarn und geeignete Nähmaschinennadeln finden Sie ebenfalls im Shop. Schnelle Saum-Alternativen ohne Bügelband finden Sie unter Viledonbänder.
Für Schneidereien und Ateliers mit regelmäßig größerem Bedarf: Großmengenanfragen bitte direkt per E-Mail an info@folhoffer.eu.