Nähgarne aus dem Sortiment als Restposten zu reduzierten Preisen – darunter synthetische Universalgarne, Umstechgarne, Reihgarne und Transparentgarne. Bestände sind begrenzt; ausverkaufte Artikel werden nicht nachgeordert.
Nähgarne erscheinen als Sonderposten bei Überbeständen, auslaufenden Farbnummern oder Spulenwechseln im Lager. Das können synthetische Polyestergarne auf 100-m- oder 500-m-Spulen sein, Overlock-Umstechgarne auf Konen, Reihgarne zum Heften, Transparentgarne aus Nylon sowie Stickgarne. Garnstärke (Nm-Bezeichnung oder Tex-Wert), Fasermaterial, Spulengröße und verfügbare Stückzahl stehen in den jeweiligen Artikeldetails. Sonderposten-Garne sind originalverpackt und entsprechen in Qualität dem regulären Sortiment.
Garnstärke und Nadel abstimmen: Als Faustregel gilt: Je feiner der Stoff, desto feiner das Garn und desto kleiner die Nähmaschinennadel. Für leichte Stoffe Nm 80–100 mit Nadel NM 70–80, für mittelschwere Stoffe Nm 60–80 mit Nadel NM 80–90, für schwere Stoffe Nm 40–60 mit Nadel NM 90–100.
Ober- und Unterfaden: Ober- und Unterfaden sollten aus demselben Material und möglichst derselben Stärke bestehen, damit die Nahtspannung gleichmäßig ist. Bei Sonderposten-Garnen darauf achten, genug Spulen derselben Charge zu kaufen – Farbunterschiede zwischen Chargen sind bei günstigem Garn möglich.
Lagerung: Nähgarn sollte lichtgeschützt und trocken gelagert werden. Polyestergarn ist UV-empfindlich; dauerhaftes Lagern am Fenster kann die Reißfestigkeit verringern. Originalverpackte Sonderposten-Garne sind bei sachgerechter Lagerung unbegrenzt haltbar.
Welches Nähgarn eignet sich für welchen Stoff?
Synthetisches Polyestergarn ist die universellste Wahl – reißfest, elastisch genug für dehnbare Stoffe und farbecht bei der Wäsche. Für reine Baumwollstoffe kann Baumwollgarn sinnvoll sein, da es beim Bügeln nicht schmilzt. Für Jersey und Stretch empfiehlt sich ein Garn mit leichter Elastizität oder das Verwenden eines Stretchstichs. Transparentgarn ist bei gemusterten Stoffen die beste Wahl, wenn kein passender Farbton verfügbar ist. Umstechgarn auf Kone ist ausschließlich für Overlock- und Coverlock-Maschinen gedacht, nicht für Haushaltsnähmaschinen auf Standardspulen.
Was bedeutet die Nm-Bezeichnung bei Nähgarn?
Nm steht für metrische Nummer und gibt an, wie viele Meter eines Fadens ein Gramm wiegt. Nm 80 bedeutet: 80 Meter pro Gramm. Je höher die Nm-Zahl, desto feiner der Faden. Für Bekleidung aus mittelschweren Stoffen ist Nm 80–100 üblich. Für schwere Stoffe wie Denim oder Wolle Nm 50–80, für feine Batiste oder Chiffon Nm 100–120. Bei Sonderposten-Garnen steht die Garnstärke im jeweiligen Artikel.
Kann man Sonderposten-Nähgarne nachbestellen?
Nein – Sonderposten werden nicht nachgeordert. Besonders bei spezifischen Farbnummern gilt: Ist ein Posten ausverkauft, ist diese Farbe in dieser Qualität nicht mehr verfügbar. Wer ein laufendes Projekt mit einem bestimmten Garn abschließen muss, sollte ausreichend Menge auf einmal kaufen. Das dauerhaft nachbestellbare Garnsortiment – synthetische Garne, Umstechgarne, Transparentgarne – findet sich unter Garne.
Was ist der Unterschied zwischen Nähgarn und Umstechgarn?
Nähgarn ist für die Haushaltsnähmaschine konzipiert – auf Spulen von 100 bis 1000 m, in Stärken um Nm 80–120, für Ober- und Unterfaden. Umstechgarn ist für Overlock- und Coverlock-Maschinen – auf Konen von 2.500 bis 5.000 m, feiner gezwirnt, für den gleichzeitigen Einsatz in mehreren Fadenwegen. Umstechgarn auf einer normalen Nähmaschine zu verwenden ist zwar möglich, aber nicht empfehlenswert: Die große Kone passt nicht auf den Garnrollenhalter und der dünnere Faden kann zu Fadenbrüchen führen.
Zum Vernähen von Sonderposten-Garnen finden Sie bei Folhoffer Nähmaschinennadeln in Universal-, Stretch-, Jeans- und Lederausführung. Das dauerhaft geführte Garnsortiment mit garantierter Nachbestellbarkeit: Synthetische Garne, Umstechgarne, Transparentgarne, Elastisches Nähgarn und Reihgarne. Weitere Sonderposten unter Sonderposten.