Als daunendicht wird ein Gewebe bezeichnet, dessen Webstruktur so dicht ist, dass feine Daunenfedern nicht durch die Zwischenräume der Fäden hindurchdringen können. Diese Eigenschaft ist bei Füllstoffen für Kissen, Decken und Daunenjacken entscheidend, damit die Füllung im Inneren bleibt.
Erreicht wird die Daunendichte durch eine sehr hohe Fadendichte in Kette und Schuss, oft in Kombination mit fein versponnenen Garnen. Zusätzlich kann eine leichte Appretur oder Kalandrierung die Webstruktur weiter verdichten und die Poren zwischen den Fäden verkleinern, ohne dass eine separate Beschichtung notwendig wird.
Ohne ausreichende Daunendichtigkeit würden feine Federn und Flaum nach und nach durch den Stoff wandern, was sowohl die Isolationsleistung mindert als auch unangenehm im Gebrauch ist. Daunendichte Gewebe werden daher gezielt für Bettwaren und hochwertige Winterbekleidung ausgewählt.
Damit die feinen Daunenfedern nicht durch die Webstruktur nach außen dringen und die Füllung im Inneren des Kissens oder der Jacke bleibt.
Durch eine sehr hohe Fadendichte und feine Garne, teils ergänzt durch eine leichte Appretur oder Kalandrierung.