Cord ist ein Gewebe in Cordbindung, bei dem zusätzliche Schussfäden lange, parallel verlaufende Flottierungen bilden, die nach dem Weben aufgeschnitten werden. Durch dieses Aufschneiden entstehen die charakteristischen, samtartigen Längsrippen, die dem Stoff seinen unverwechselbaren Griff und sein Aussehen verleihen.
Cord wird nach der Anzahl der Rippen pro zehn Zentimeter unterschieden: Feincord beziehungsweise Babycord mit vielen, schmalen Rippen wirkt weich und fein, während Breitcord mit wenigen, breiten Rippen kräftiger und massiver wirkt. Meist besteht Cord aus Baumwolle, teilweise mit einem Anteil Elasthan für zusätzliche Dehnbarkeit. Der Stoff ist warm, strapazierfähig und entwickelt bei Gebrauch eine leichte, charakteristische Glanzbildung an den Rippenkuppen.
Cord wird klassisch für Hosen, Röcke, Jacken und Accessoires verwendet, besonders in der Herbst- und Wintersaison, wenn ein warmer, strukturierter Stoff gefragt ist.
Zusätzliche Schussfäden bilden beim Weben lange Flottierungen, die anschließend aufgeschnitten werden und dadurch die charakteristischen Längsrippen bilden.
Feincord hat viele, schmale Rippen pro zehn Zentimeter und wirkt weich, während Breitcord aus wenigen, breiten Rippen besteht und kräftiger wirkt.