Als Bast wird das faserige Gewebe im Stängel bestimmter Pflanzen bezeichnet, das zwischen der äußeren Rinde und dem Holzkörper liegt. Bei Pflanzen wie Flachs, Hanf oder Jute lässt sich diese Faserschicht durch Aufschluss- und Reinigungsverfahren gewinnen und zu textilen Fasern weiterverarbeiten.
Bast bildet die Grundlage für zahlreiche Naturfasergewebe, allen voran Leinen aus Flachsbast. Die gewonnenen Fasern sind reißfest, relativ steif im Vergleich zu Baumhaarfasern wie Baumwolle und werden nach der Verarbeitung zu Garnen versponnen.
Aus der Faserschicht im Stängel bestimmter Pflanzen, die zwischen der äußeren Rinde und dem Holzkörper liegt.
Leinen, das aus dem Bast der Flachspflanze gewonnen wird, ist das bekannteste Beispiel für ein Bastfasergewebe.