Angorawolle wird aus dem Haar des Angorakaninchens gewonnen und gehört zu den feinsten und leichtesten Naturfasern überhaupt. Die einzelnen Haare sind hohl, was der Faser ihre besondere Leichtigkeit und Wärmeleistung verleiht.
Reine Angorawolle ist sehr weich und flauschig, aufgrund der glatten, langen Haare aber auch empfindlich und neigt zum Ausfallen einzelner Fasern. Aus diesem Grund wird Angora in der Praxis meist mit Schafwolle oder anderen Fasern gemischt, die dem Garn mehr Stabilität und Griffigkeit verleihen. Reine Angorafasern werden vor allem für flauschige Akzente in Strickwaren wie Mützen, Schals oder Pullovern verwendet.
Weil reine Angorawolle sehr fein und rutschig ist und Garnen aus reiner Angorafaser die nötige Stabilität fehlen würde.
Die einzelnen Haare sind hohl und schließen Luft ein, was für eine hohe Wärmeleistung bei sehr geringem Gewicht sorgt.